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<  Erinnerungen  ~  london/dublin 13.03. - 19.03.2010 - teil 1: london
rEd-HeaD
BeitragVerfasst am: Mo Apr 19, 2010 1:23 pm  Antworten mit Zitat
Chef vons ganze
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Anmeldungsdatum: 10.02.2005
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so... jetzt wird´s wohl langsam zeit für nen kleinen reisebericht.
ich werde das mal in 2 teile splitten. ich hab leider nicht genug zeit, um am stück alles zu schreiben, und ihr sollt ja auch nicht von ner textlavine erschlagen werden... Wink

also dann mal los.
teil 1: london

ich hatte je dieses jahr meine entjungferung in sachen urlaub machen. urlaub haben kannte ich ja bis dato schon, aber urlaub haben und dann noch aus deutschland raus? wow. Smile

meine kleine und ich haben uns überlegt, dass wir und mal einen trip nach dublin gönnen. schön über den 17. märz. für all diejenigen unter euch, die mit dem datum nichts anfangen können - der 17.3. ist st. patricks day, DER irische nationalfeiertag. da ist also was los. die iren -als trinkfreudiges volk- werden da schon ne kuh fliegen lassen. Wink
(anm.: neuer witz: geht ein ire an nem pub vorbei)

naja... soweit, so gut. die planung stand also. gebucht wurde bequem über´s indernetz. feine sache das. unterkünfte waren zu haufe im angebot. da kann ich dem interessierten nur hostelworld.com ans herz legen. schöner überblick mit preisen und bewertungen der besucher. auch die buchung der flugtickts bei onkel ryanair funktonierte problemlos. online check-in ist eigentlich auch keine schlechte sache. nur das boarden funktionierte auf alt hergebrachte weise in direktem kontakt mit menschen. nur hatten wir das problem, dass wegen meiner urlaubsplanerei in der firma, wir nicht früh genug buchen konnten. es empfielht sich schon, dass man etwa 3 bis 4 monate vor reisebeginn die flugtickets in der tasche hat.
also wurde aus dem geplanten trip nach dublin ein trip mit zwischenstop für 2 nächte in london. auch nicht weiter wild. das kam immernoch günstiger, als direkt nach dublin zu fliegen.

abreise war dann am Samstag, den 13.3. um 6:45 uhr von hamburg aus. da muss ich auch noch dazu sagen, dass der flug von lübeck ging, es aber der shuttlebus vom hamburger hbf muss ja auch ne runde fahren. Wink

nach ner guten stunde busfahrt für 10 euro pro nase (was ich ziemlich moderat finde) sind wir dann auch am flughafen lübeck angekommen. stressfrei, ohne die sorge, dass man horrende summen für ne parkplatzgebühr verheitzt hat. alles gut also.
wir waren aber noch mehr als gut in der zeit, also konnten wir ein bisschen entspannen und schon mal unser gepäck aufgeben. 15kg reisegepäck und 10kg handgepäck sind ok. alles andere wird teuer berechnet, oder reist einfach nicht mit. aber bei 20 € pro kilo zuviel wiegt man vorher schon mal ab, ob das alles klappt. dafür sind die flücge günstig. Wink

die reise ging im ersten teil erstmal auf die insel rüber. angekommen sind wir am flughafen stansted - das liegt etwa 50km außerhalb von london. aber auch hier ist für entspanntes reisen gesort - der stansted express fähr einen für umgerechnet etwa 27 euro von stansted nach liverpool station im herzen londons und wieder zurück. geht also auch noch. ok. irgendwann waren wir dann nach ner stunde flug und ner stunde zugfahrt (wartezeiten nicht mit eingerechnet) in london. aufregend. Wink

in london angekommen war dann doch schon sowas wie ein durstgefühl zu spüren. also erstmal raus aus diesem beschaulichen bahnhof und raus in die sonne. (!!!) ja, das wetter war uns wider erwarten durchaus gnädig.
wahnsinn. überall menschen, krach (von den vielen autos), hochmoderne bauten drängen sich zwischen gotische und neugotische gebäude. schon sehr interessant. aber unser hauptaugenmerk war ja erstmal auf einen bus zu unserem hostel und flüssigkeit für unsere kehlen gerichtet. also besuchte man einen tesco (vergleichbar mit lidl oder aldi) und holte sich fruchtsäfte - kauf 2, bezahl 1. toll. aber dazu später mehr. generell sollte man auf jedem fall im empire durchaus vorsichtig mit der beschaffung von nahrunsmitteln sein, die man nicht kennt.
2 £ ging dann für eine -ich nenne es nochmal vorsichtig- bussfahrt drauf. auf der rechten seite des allseits bekannten roten doppeldeckers saß ein schwarzer rastamann in seinem kabinchen und bretterte durch die londoner straßenzüge, als ob es kein morgen gibt. irre. die fahrt hat etwa 10-15 minuten gedauert und wir kamen relativ dicht an unserem hostel an - dem st christopher's in der borough high street. da wir noch weit vor der ezit waren, in der bettenwechsel ist und wir auf unser zimmer konnten, haben wir erstmal eingecheckt und unsere klamotten weg geschlossen. danach war ein bisschen tingeln dran. unser hostel befand sich etwa 5 minuten zu fuß von der london bridge entfernt. also relativ zentral. wir gingen also ein bisschen durch die straßen und an der london bridge runter an der themse entlang in richtung tower bridge - ja, london hat noch mehr brücken. Wink wir schlenderten ohne ziel in der gegend rum und erkundeten die nachbarschaft. an anderen bekannten sehenswürdigkeiten sind wir aber nicht vorbei gekommen. um 14 uhr konnten wir dann endlich auf unser zimmer... besenkammer hätt´s wohl besser getroffen. der "raum" war etwa 2,20 meter lang und vielleicht 1,50 m breit. es war also genug platz für ein hochbett und 2 nachttische. aber für 2 übernachtungen gings.
dann war für uns erstmal hinlegen und pennen dran. der tag hat echt geschlaucht... abends waren wir dann nochmal ein bisschen unterwegs und haben uns den tower und die tower bridge angetan. durch die neugotische architektur der tower bridge war ich ein bisschen verwirrt. auch die stahlbolzen, die die nahezu unzählbaren lagen stahl zusammenhalten, hat mich verwirrt. wie konnte man damals denn so bauen? etwas in der der größenordnung hätte doch einen architekten in den absoluten wahnsinn getrieben. aber onkel wikipedia weiß rat - die tower bridge wurde erst im ausgehenden 19. jahrhundert gebaut. damals war man ja sehr wohl in der lage große mengen stahl zu produzieren und zu verarbeiten. und es war wohl auch damals gang und gebe, dass man neue bauten in altem stil gebaut hat (ein tick zu der zeit eben). die tower bridge steht damit ganz im gegensatz zum tower. der ist seit seiner erbauung im 11. jahrhundert über einige jahrhunderte gewachsen. viele bauherren erweiterten den -ehemals recht kleinen- white tower stück um stück, bis er zu dem wurde, wie man ihn heute kennt.
irgendwann war schlafenszeit. schlafen... was wär das geworden... gelitten haben wir! Wink die fenster ließen sich in unserem kabuff leider nicht weiter öffnen, als einen spalt von vielleicht 10 cm höhe und die heizung war präsent. sehr sogar. der scheiß radiator hat die ganze zeit vollgas gegeben und er hatte (wohl gewollt) zu allem unglück keinen termostat, den man runter regeln konnte. zum glück hatte darja ihr schweizer taschenmesser mit einer funktionierenden kneifzange dabei - damit ließ sich der heizbrüller zumindest ein bisschen runter regeln. aber da war ja noch was zu trinken! was für ein glück! *bäh*
komme ich nun also nochmal auf die tücken beim einkauf im empire zurück. die tollen säfte, die wir uns geholt haben... ich kann das zeug kaum beschreiben... vielleicht passt eine mischung aus caprisonne mit der konsistenz von wagenschmiere mir dem zusatz von 5kg süßstoff pro liter am besten als beschreibung... also nochmal: vorsicht beim einkaufen!!!
naja... die nacht haben wir dann auch noch rum gekriegt - ein bisschen schlaf gab dann ja doch noch... aber dann - das kulinarische verfolgt einen schon ein bisschen - gab´s ja nach ner dusche (die war übrigens ne festinstallation als gemoddete tixiklovariante zur dusche - aber immerhin schön sauber) ja auch ein *räusper* stärkendes frühstück. klar. man bekommt keine wurst und keinen käse... aber man konnte zumindest den verbrennungsgrad seines toasts selbst bestimmen. dazu gab´s dann schön streichfertig verpackte konfitüre und (da läuft´s mir immernoch kalt den rücken runter) marmite. was bin ich froh, dass wir in "normalen" teil europas noch wert auf deftige hausmannskost legen. marmite ist übrigens ein in london sehr beliebter und klassischer brotaufstrich (wie sollte es auch anders sein), der zu einem großteil aus hefeextrakt und gewürzen besteht. *kotz*

naja... wir hatten ja schon sonntag und london hat ja auch mehr zu bieten, als hefeaufstrich... ich lass das thema jetzt einfach mal.
der sonntag war der absolute touri-tag. *lach* wir haben geschlagene 11 stunden london auf unseren schuhsohlen erkundet. im prinzip sind wir wieder von unserem hostel an der themse lang in richtung buckingham palace. ab hier führe ich am besten nur noch in stichworten auf, was wir uns angesehen haben - das dauert sonst so lange (und ich wollte den text hier eigentlich nicht zu lang werden lassen - am arsch würd ich mal sagen).
ok. unsere sights (kann sein, dass ich die reihenfolge durcheinander bringe und/oder was vergessen habe)... Wink
- london bridge
- borough market (eine art täglicher wochenmarkt, der um 10 uhr morgens aber immernoch nicht geöffnet war)
- southwark cathedral
- clink prison museum
- shakespear´s globe
- millenium bridge
- st. paul´s cathedral
- fleet street (sweeney todd lässt grüßen)
- house of lords (oberstes gericht in london)
- cleopatras needle (hab DIE sphinx SEINE eier gesehen)
- trafalgar square
- royal horse guards
- westminster abbey
- 10 downing street (der premierminix war aber nicht zu hause)
- st. james park
- buckingham palace (leider ohne wachablösung)
- big ben (klar... muss sein)
- london aquarium
- london eye

was mir schon in london aufgefallen ist, ist dass es kaum menschen gibt, die ohne irgendwas zum kauen im mund rumlaufen. wir haben immer wieder mal geguckt, wo man mal was anständiges essen kann, aber wir sind eigentlich jedes mal mit irgendwelchen eingepackten sandwitches (in london gibt´s die auch in frisch) oder anderem fast food nach hause gekommen.

so auch an diesem abend... nach 11 stunden fußmarsch durch die multikulti-stadt ging nur noch klamotten packen, was essen und sich für´s aufstehen am nächsten morgen um 4 uhr bereit schlafen...

[... to be continued]

_________________


Irren ist menschlich, aber um richtig Mist zu bauen braucht man einen Computer.





http://www.myspace.com/red_head_nf

lying on your bed looking at the ceiling
waiting for something to happen
and knowing all the time that you were meant
for something better.


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